6 Tipps für eine gesunde Mittagspause

Geschrieben von:
Britta Kessler

Veröffentlicht am:
28. Februar 2019

Es gibt viel Gründe, warum man sich gesund ernähren möchte. Das kann sein, weil man das eine oder andere Kilo zu viel auf den Rippen hat, oder weil man sich gerne vitaler fühlen möchte, um mal zwei von vielen möglichen zu nennen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen einfache Tipps und Tricks, damit Sie gesund durch Ihre Mittagspause kommen.

Die Beweggründe sich gesund zu ernähren sind sehr vielfälltig, werfen aber häufig eine Frage auf: Wie kann ich mich gesund während der Arbeit ernähren, wenn ich nicht auf die eigene Küche zugreifen kann? Denn grade in der Mittagspause lassen sich auf Grund der Umstände wie: Kantinenessen, eine kleine Pantry oder nur die Möglichkeit was Essen zu gehen,  Spielräume nicht so weit fassen wie zuhause.

Trotzdem gibt es einfach Möglichkeiten, sich auch in der Mittagspauseweiterhin gesund zu ernähren. Hinzu kommt, dass man durch eine gezielte Auswahl dem Fresskoma entgegenwirken kann und somit auch in der zweiten Tageshälfte voller Energie angehen kann. Mehr zu dem Thema finden Sie in dem Blogbeitrag: Fresskoma: Was ist die Ursache für abnehmende Leistung am Nachmittag

1. Planung und Vorbereitung ist die halbe Miete

Planen Sie einmal in der Woche, was Sie unter der Woche in der Mittagspause essen möchten. Sie bekommen so eine gute Übersicht über die Gerichte, die Sie zuhause vorkochen dürfen, wann Sie mit Ihren Kollegen in die Kantine gehen oder wann vielleicht auf Grund der Arbeit die Pause vorm PC stattfinden muss….

Bereiten Sie sich Ihr Mittagessen und die Snacks für den nächsten Arbeitstag bereits am Vorabend zu. So sind Sie gewappnet für den großen und den kleinen Hunger und wissen genau, dass es in Ihren Plan passt.

Ganz wichtig dabei: es sollte nicht nur zu Ihrem aktuellen Ernährungskonzept passen, sondern auch zu Ihren Vorlieben. Machen Sie es so lecker, dass Sie über ein Brötchen beim Bäcker nur müde lächeln werden.

Nebeneffekt: Der Neid der anderen im Büro ist Ihnen sicher.

2. Überflüssiges weglassen oder reduzieren

Einfach etwas weglassen: Viele gängigen Mittagspausengerichte lassen sich im Handumdrehen in eine leichtere Variante verwandeln.

Lassen Sie zum Beispiel beim Döner das Brot weg und bei indischem Essen den Reis.

Anfangs ein wenig ungewohnt werden Ihnen die Beilagen schnell nicht mehr fehlen.

Nebeneffekt: Die Müdigkeit nach dem Essen bleibt aus und Sie fühlen sich energiegeladener.

3. Kantinen-Tricks

Manches Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, in der eigenen oder einer nahegelegenen Kantine zu essen. Neben einem fairen Preis gibt es dort den Vorteil  mehrerer Gerichte zur Auswahl. Auch eine Salatbar ist oft vorhanden, bei der man den Salat als Hauptspeise oder Beilage nach eigenen Vorlieben zusammenstellen kann.

Scheuen Sie sich nicht, um Extrawünsche zu bitten. Tauschen sie die kohlenhydratreiche Beilage (Nudeln, Reis, Kartoffeln) gegen eine Extraportion Gemüse.

Nebeneffekt: Durch diese kleine Stellschraube sparen Sie nicht nur Kalorien, sondern profitieren außerdem von den Vitaminen und Mineralstoffen im Gemüse.

4. Teambuilding beim Essen

Suchen Sie sich Verbündete: Der Einzige zu sein, der in der Mittagspause im Büro bleibt, während alle anderen essen gehen, wird schnell frustrierend.

Erkundigen Sie sich unter Ihren Kollegen, wer sich Ihrem Vorhaben anschließen möchte. Ist man erst nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich, sondern für eine Gruppe, hat der Schweinehund deutlich weniger Chancen zuzuschlagen.

Nebeneffekt: Geselligkeit hebt die Laune. Und wer weiß, vielleicht findet sich auch der ein oder andere für eine gemeinsame Sporteinheit nach Feierabend.

5. Spiel, Spaß und Spannung

Bringen Sie Entertainment ins Spiel: Sie haben eine Gruppe gefunden, die Ihre Beweggründe oder die Ernährungsvorsätze teilen? Wunderbar!

Gestalten Sie Ihr gemeinsames Vorhaben abwechslungsreich. Legen Sie reihum Mottos fest, zu dem Gerichte vorbereitet oder Restaurants gewählt werden.

Hat Ihr Büro eine eigene Küche, die genutzt werden kann, kochen Sie gemeinsam oder veranstalten Sie kleine Wettbewerbe. Damit wird die Mittagspause zum Event.

Nebeneffekt: Die gute Stimmung in der Mittagspause entspannt und hält den Rest des Tages vor.

6. Suchen Sie das Weite

Wann immer Sie können: Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz in Ihrer Mittagspause. Im Idealfall gönnen Sie sich eine Auszeit an der frischen Luft. Das Mehr an Sauerstoff spendet zusätzlich zum Nährwert in Ihrem Mittagessen Energie und die Distanz zum Arbeitsplatz lässt Sie schneller und intensiver abschalten. Das Tüpfelchen auf dem i: bauen Sie einen Spaziergang oder sogar ein kleines Workout ein. So kommen Sie mit gelockerten Muskeln und aufgeladenen Akkus zurück.

Nebeneffekt: Nicht selten können Sie anschließend mit einer frischen Perspektive dort weiterkommen, wo Sie vor der Mittagspause noch festgehangen haben.

Fazit:

Es wird immer wieder Tage und Gelegenheiten geben, an denen Sie sich nicht so optimal ernähren, wie Sie es sich wünschen oder vorgenommen haben. Daher ist es hilfreich, viele gute Gewohnheiten im Alltag zu verankern und so viele „Stolperfallen“ wie möglich aus dem Weg zu räumen. Rituale für eine gesunde Mittagspause sind dabei ein idealer Helfer.

Am Anfang kann es ungewohnt sein, doch sind Sie erst zur Routine geworden, gehört Ihre Durchführung dazu wie das tägliche Zähneputzen und erledigen sich wie von selbst.

Ihre Nahrung ist ihr Treibstoff und sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen ein fundamentaler Teil Ihrer Selbstfürsorge.

Welcher der Tipps gefällt Ihnen am besten? Probieren Sie Ihn gleich morgen aus und berichten Sie uns, wie es Ihnen gelungen ist über die Kommentarfunktion oder unser Kontaktformular.

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Britta Kessler

Das Verrückte am Sport ist: Je mehr Energie Du investierst, desto mehr hast Du hinterher. Ich habe mich deshalb in jeder Hinsicht für ein Leben voller Bewegung entschieden. Kein Tag ist wie der andere, und am Ende entscheidet, was wir für uns daraus gemacht haben.

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