Laufequipment

Geschrieben von:
Tobias Hillmer

Veröffentlicht am:
25. Juni 2013

Der Markt ist voll mit zusätzlichem Equipment fürs Laufen. Trotz der Erkenntnis, dass wir immer noch selbst laufen müssen, gibt es durchaus einige nützliche Helfer.

Da das Laufen eben nicht nur das Anziehen der Laufschuhe beinhaltet, bedarf es, wenn ich es gesund betreiben möchte, ein paar Überlegungen mehr. Als Beispiel sei hier die eigene Zielsetzung erwähnt und die darauf aufbauende Trainingssteuerung. Daraus resultiert wieder, welches Laufequipment sinnvoll ist, oder welches eher ein “Nice-to-have” ist.

Tools zur Trainingssteuerung

Ist das eigene Trainingsziel in einem zielgerichteten Trainingsplan umgesetzt, geht es darum, die Trainingseinheiten effektiv zu überwachen. Dieses geschieht am besten durch das Messen des Trainingspulses oder der Trainingslaufgeschwindigkeit, dem so genannten Pace.

Pulsuhr

Die Pulsuhr arbeitet klassischer Weise mit einem Pulsgurt, den man sich vor dem Training um den Brustkorb legen muss, damit die aktuelle Herzfrequenz abgelesen werden kann.

Bekannt sind die beiden Marken Garmin und Polar. Beide tun ihren Dienst sehr anständig und es ist bestimmt auch eine Geschmacksfrage zur welcher Marke oder welchem Gerät man tendiert.

Wir sind aktuell von der Polar M430 absolut begeistert. Diese Uhr kann neben der oben beschriebenen Funktion, das Messen der Herzfrequenz, auch zusätzlich als täglicher Fitnesstracker benutzt werden. Ebenso kann sie den Puls auch ohne Brustgurt am Handgelenk ablesen.

Fitnesstracker

Der Markt der Fitnesstracker scheint fast unendlich groß zu sein, wobei hier wohl die gängigsten Marken Fitbit, Polar und auch Garmin darstellen. Beim Thema Fitnesstracker empfehlen wir unseren Klienten die Geräte von Fitbit. Diese haben wir selbst neben der Polar M430 für uns im Einsatz und sind sehr zufrieden über die Bedienung und die dazugehörige App.

Möchten Sie sich einen Fitnesstracker zum Steuern DIhres Trainings und der Alltagsbewegung verwenden, empfehlen wir die beiden Geräte Alta HR 2 oder Charge 2. Beide Geräte können neben der Schlafüberwachung und der täglichen Schritte auch die Herzfrequenz am Handgelenk messen.

App

Das Steuern der eigenen Trainings ist auch mit einem Smartphone und einer entsprechenden App möglich. Hier ist der Platzhirsch “Runtastic” zu empfehlen. Sie könnent hier, wie bei der Polar M430, die Strecke später auf einer Landkarte auswerten und die App ab der Pro-Version auch mit einem Bluetooth-Gurt zum Messen Ihrer Herzfrequenz verbinden.

Wasserversorgung

Beim Thema Wasserversorgung während des Trainings spielt Ihre eigene Zielsetzung eine entscheidende Rolle. Denn wenn Sie, als Beispiel, für sich “nur” 5 km durchlaufen möchten, werden Sie weniger Wasser und damit auch eine andere Lösung benötigen, als jemand, der auf einen Halb- oder Vollmarathon hintrainiert.

Wasserflasche

Die einfachste, aber auch unpraktische, Lösung ist es, dass Sie sich einfach eine Trinkflasche mit Wasser mitnehmen.

Gürtel mit Wasserflaschen

Es gibt Gürtel zum Umschnallen, an denen Sie mehrere kleinere Trinkflaschen befestigen können. Ein Tipp an dieser Stelle: Trinken Sie immer im Seitenwechsel aus den Flaschen, sonst haben Sie schnell ein kleines Ungleichgewicht, das sich bei längeren Strecken nicht so toll anfühlt.

Rucksack mit Trinkblase

Die für mich ideale Lösung für lange Strecken ist der Rucksack mit einer integrierten Trinkblase. Hier finde ich es etwas nervig, dass, je leerer die Trinkblase wird, man mehr das Gefühl hat, dass das Wasser an den Rücken schwappt. Dafür kann man so gut und gerne 2 Liter auf eine einfache Art beim Laufen transportieren.

Laufbrille

Laufbrillen vereinen im Sommer eine Doppelfunktion. Auf der einen Seite können sie durch das entsprechende Glas wie eine Sonnenbrille eine Sonnenschutzfunktion für die Augen übernehmen. Auf der anderen Seite schützen sie die Augen davor, dass Insekten hineinfliegen können.

Faszienroller

Die Faszien übernehmen bei der richtigen Lauftechnik bis zu 80% der zu erbringenden Leistung beim Laufen. Deswegen ist es anzuraten, das fasziale Netz regelmäßig mit den entsprechenden “Foam Rollern” zu massieren. In unserem Artikel “Das fasziale Netz” finden Sie ausführliche Informationen hierzu.

Kopflampe

Kopflampen eignen sich im Winter, um ein regelmäßiges Training im Freien durchzuführen – auch ohne Tageslicht. Empfehlenswert sind hierbei Kopflampen mit LED-Technik, deren Vorteil darin besteht, dass sie eine helle Lichtquelle darstellen bei einem geringen Energieverbrauch. Darüber hinaus ist beim Kauf darauf zu achten, dass mehrere Stufen schaltbar sein sollten, sodass man die Helligkeit den Witterungsverhältnissen ideal anpassen kann.

Bandagen

Bandagen sind sinnvoll für eine kurzzeitige Entlastung eines Gelenkes. Jedoch sollte von einem dauerhaften Gebrauch abgesehen werden, denn die umliegende Gelenkmuskulatur wird dadurch entlastet und bildet sich im schlimmsten Falle sogar zurück, wodurch schwerwiegendere Verletzungen auftreten können.

Zusätzlich ist es beim Gebrauch einer Bandage sinnvoll, ein gezieltes Krafttraining in den Trainingsplan einzubauen, um dem oben angesprochenen Muskelabbau effektiv entgegenzuwirken. Es ist ratsam bei länger anhaltenden Schmerzen einen Orthopäden oder Sportmediziner des Vertrauens aufzusuchen.

Trainingsplan

Einfach so drauf los zu laufen ist nicht unbedingt die beste Idee. Neben dem Ausdauertraining sollte auf dem Trainingsplan auch Krafttraining zum Stabilisieren der Gelenke und Erhöhung der Körperspannung stehen; sowie Beweglichkeitstraining zum Verbessern der Beweglichkeit und der Regenerationsfähigkeit.

Smartphone fürs Sieger-Selfie 😉 // Halter

Das Smartphone wird benötigt, wenn zur Trainingssteuerung eine App verwendet wird. Dazu empfiehlt es sich eine Halterung für den Oberarm zu besorgen, denn so hat man das Gerät nicht in der Hosen- oder Jackentasche, wodurch man Gefahr läuft, dass es durch Schweiß nass wird. Ein weiterer Vorteil der Halterung ist, dass man das Smartphone schnell bedienen kann. Darüber hinaus ist es sinnvoll, dass Handy nicht in der Hand zu halten beim Laufen.

Das Wichtigste ist natürlich, das Sieger-Selfie am Ende eines Trainingslaufes direkt im Social Media posten zu können. 😉

Laufchip

Wird das Laufen zur Leidenschaft und man möchte an Wettbewerben teilnehmen, ist es bei der Teilnahme von mehreren Wettbewerben übers Jahr auch sinnvoll, sich einen eigenen Laufchip zum Messen der Wettkampfzeit zuzulegen. So lässt sich über das Jahr gesehen bei den Meldegebühren erheblich Geld sparen.

Laufnummern-Halter

Ebenfalls empfehlenswert für Läufer, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen, ist das Laufnummern-Halteband. Es erspart durch einfaches Anklippen der Startnummer das mühsame Anbringen mit den Sicherheitsnadeln und lässt das Laufshirt gleichzeitig heil.

Ernährung

Wie bei jedem Training spielt auch beim Laufen die Ernährung eine wichtige Rolle. So kann durch die richtige Ernährung das angestrebte Ziel schneller erreicht werden. Hier noch ein paar Tipps für Energiezufuhr während des Trainings oder eines Wettkampfes:

Riegel

Ideal sind Riegel, die nicht schwer im Magen liegen und eine hohe Energiedichte aufweisen. Sprich, viele Kohlenhydrate und weniger Eiweißanteil.

Bananen

Die natürliche Energiequelle und sehr beliebt auf Wettkämpfen.

Gels

Das ist Geschmackssache. Die einen lieben sie, die anderen tun sie als “Teufelszeug” ab. Hier hilft wohl nur “trial and error”, um seine persönliche Präferenz herauszufinden.

Gel-Chips

Ähnlich wie die Gels, allerdings viel kleiner und handlicher. Diese haben die Größe von Marshmellows und haben nahezu kein Gewicht. Damit lassen sie sich einfach zu Wettkämpfen mitnehmen.

Blasenpflaster

Spätestens, wenn man die Laufsocken einmal auf einem längeren Lauf vergessen hat, werden sich die Füße mit Blasen melden. Hier hilft zur schnellen Linderung ein Blasenpflaster.

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Tobias Hillmer

Meine Leidenschaft ist der Sport, da lag es nah das ich diese Passion zu meinem Beruf(ung) gemacht habe. Mit viel Freude und Ehrgeiz begleite ich meine Klienten dabei mehr Lebensqualität zu erlangen. Jeder auf seinen persönlichen Weg.
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